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Standleitung, Festleitung

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So bieten wir Standleitungen ab 1024 KBit/s, über 2 MBit/s, 4 MBit/s, 9 MBit/s, 34 MBit/s, 45 MBit/s, 100 MBit/s, 155 MBit/s, bis hin zu 1 GB/s.

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Beschreibung:

Preise:

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So bieten wir, je nach Standort, 100 MBit/s Standleitungen ab sensationellen EUR 1500,- mtl. an.

Weitere Informationen über Standleitungen:
Eine Standleitung (auch als Festleitung bezeichnet) ist eine permanente digitale Datenverbindung (diese Verbindung kann auch virtueller Art sein), die von einem Netzbetreiber zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zu einer Wählverbindung steht der gesamte Übertragungsweg immer zur Verfügung. Dieser Verbindungstyp kann also nicht über ein Wahlverfahren hergestellt werden, sondern muss beim Netzbetreiber beantragt werden. Standleitungen haben keine Rufnummer. In der Regel wird die Standleitung gemietet (siehe auch Mietleitung), ihr Preis ist unter anderem abhängig von der zu überbrückenden Entfernung, der zur Verfügung gestellten Bruttobandbreite und teilweise des übertragenen bzw. vorraussichtlich zu übertragenden Datenvolumens. Der Anschluss einer Standleitung ist bittransparent. Es können Daten jeder Art übertragen werden.

In der Fachsprache der Computertechnik wird eine Standleitung auch als DDV (Datendirektverbindung) bezeichnet. Die Deutsche Telekom hat den Ausdruck Direktrufnetz geprägt, eine Standleitung wurde als ein Hauptanschluss für Direktruf (HfD) bezeichnet.

Standleitungen sind heute mit Datenraten von 50 bit/s bis zu 5 Gbit/s von allen größeren Netzbetreibern zu mieten. Ursprünglich wurde eine Standleitung tatsächlich als eigene Leitung realisiert, die zwischen den beiden Endpunkten verschaltet wurde. Inzwischen werden dafür aber längst intelligente Multiplexsysteme verwendet, die von einem zentralen Netzmanagementsystem aus vom Netzbetreiber flexibel geschaltet werden können.

Die technischen Eigenschaften der Standleitungen, besonders die Anforderungen an die Qualität wie Ausfallsicherheit und Bitfehlerrate, sind in Deutschland von der zuständigen Bundesbehörde, der Bundesnetzagentur (Ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, kurz RegTP), festgelegt. Werden Standleitungen über Glasfaser-Verbindungen realisiert, kann man von einer besonders niedrigen Fehlerrate in der physikalischen Schicht ausgehen. Wichtige Standleitungen können durch die Vorbereitung alternativer Kanäle zusätzlich abgesichert werden (siehe Protection).

Für Standleitungen werden die verschiedensten Schnittstellen eingesetzt. Die Datenübertragungseinrichtung zur Anschaltung an eine Standleitung hat häufig eine X.21- oder G.703-Schnittstelle. Auf diesen Schnittstellen setzen dann, an den beiden Endpunkten einer Standleitung, die jeweiligen Router der verbundenen Netzwerke an.

Glasfaser
Im Regelfall ist eine Standleitung eine Kupferleitung. Die meisten in Deutschland installierten Standleitungen haben Datenübertragungsraten von 2 Mbit/s oder darunter, so dass Kupferleitungen ausreichen. Es ist aber auch möglich, Glasfaseranschlüsse zu mieten, wobei meistens nur eine vereinbarte Bandbreite genutzt werden kann. Unter der Bezeichnung wird beispielsweise eine in Schritten von 10 Mbit/s skalierbare Standleitung mit Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s angeboten, die auf die Übertragung von Ethernet ausgelegt ist. Mietet man eine physikalische Glasfaser ohne jede Bandbreitenbegrenzung und unterliegt man keiner Nutzungsbeschränkung oder -vorgabe, so wird dieser Anschluss als Dark Fibre bezeichnet.

Standleitung ins Internet
Der Ausdruck "Standleitung" wird auch manchmal benutzt, um einfach eine langdauernde Verbindung beliebiger Art und Qualität zu bezeichnen. Das entspricht zwar nicht den festgelegten Bezeichnungen in der Telekommunikation, ist aber gebräuchlich. Beispielsweise ist die einfachste Form einer Standleitung über das Telefonnetz herzustellen. Hier werden die beteiligten Modems so programmiert, dass sie sich gegenseitig anwählen. Die Bitfehlerrate bei einer solchen Verbindung über das Telefonnetz ist aber etwa um den Faktor 100 bis 1.000 höher als bei einer echten Standleitung mit 64 kbit/s.

Auch für den Anschluss an das Internet wird häufig eine Standleitung verwendet. Die Standleitung führt dann bis zu einem Port an einem Internetknoten. Wird auf diese Weise über eine Standleitung ein Netzwerk mit dem Internet verbunden, so beinhaltet dies in den meisten Fällen auch die Zuweisung mindestens einer festen öffentlichen IP-Adresse. Diese Standleitungen eignen sich dann besonders, um Server im Internet zu betreiben. Häufig werden Standleitungen jedoch auch für die Verbindung von zwei privaten (Teil-)Netzen genutzt, hier werden dann keine öffentlichen IP-Adressen zugewiesen. Auch wird bei Standleitungen der zweiten Art nur die Bereitstellung durch den Anbieter berechnet, während bei Standleitungen ins Internet neben der Bereitstellung auch der reale Datentransfer zu bezahlen ist.

Permanenter DSL-Anschluss
Auch die Verbindung über ein DSL-Modem ins Internet wird umgangssprachlich als Standleitung bezeichnet. Bei dem von der T-Com angebotenen T-DSL besteht eine permanente virtuelle Verbindung zwischen dem Kunden und dem DSL-AC, die als Standleitung bezeichnet werden kann. Um Zugang zum Internet zu bekommen, wird vom Gerät beim Kunden eine PPPoE-Verbindung aufgebaut, die aber vom DSL-AC nach 24 Stunden Betrieb wieder getrennt wird. Ein sofortiger automatischer Neuaufbau der Verbindung ist möglich.

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